Späte Erlösung beim 3:2 der 1. Mannschaft

Trainer Martin Horstmann schickte eine erste Elf auf den Kunstrasen, deren Altersschnitt bei blutjungen 21,1 Jahren lag. So wie sich das Wetter am Bispingwald präsentierte, ist auch der Spielverlauf zu sehen. Graue Wolken, Sonne, Hagel. Wie es am Ende dann doch zum verdienten Dreier kam, kann der interessierte Internetspezialist durch das Klicken des „weiterlesen“- Buttons erfahren.

Während sich das Wetter noch unschlüssig über sein Vorgehen war und fröhlich zwischen Sonnenschein und bedrohlichen Wolkenformationen wechselte, wurde die Frittenschmiede von den Meistern der D-Kreisliga vorgeheizt.

Aufsteigen, frittieren, servieren. Die Multitalente der 2. Mannschaft

Der Gegner des BSC Weslarn stand von Beginn an tief in der eigenen Hälfte und operierte bevorzugt mit langen Bällen. Unsere Truppe versuchte es mit spielerischen Mitteln, wobei es den letzten Pässen an Präzision mangelte. Nach 10 Minuten versuchte es Lennart Wilms mit einem flachen Schuss aus der zweiten Reihe, der aber für Keeper Koschorreck kein Problem darstellte. Eben jener Torwart sorgte netter Weise noch für einige kurzweilige Aktionen. Ein angetäuschter Schuss hier, ein gelupfter Pass auf den Außenverteidiger dort.
Auf Seite der Weslarner verschaffte Ehun immer wieder Atempausen und nutzte dabei seine Schnelligkeit. In der 17. Minute wollte er eine Situation einen Tacken zu verspielt lösen. Sein Pass mit der Hacke wurde dankend angenommen und ein sowohl feiner als auch geduldiger Spielzug endete bei Rittmann. Aus knapp 18 Metern legte er sich die Kugel zurecht und beförderte sie sehenswert ins rechte Eck. 1:0! In der Folge verpassten es unsere Männer, den Druck weiterhin hoch zu halten. Stattdessen gab es eine kalte Dusche aus dem Nichts. In der 36. Minute zog Ehun mit viel Tempo in den Scheidinger 16er rein, wo er den Laufweg von Fischer geschickt kreuzte. So blieb dem Unparteiischen nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Derk knallte den Ball zentral aufs Tor und ließ Kampmann keine Abwehrchance. Als die ersten Zuschauer schon in Richtung Theke unterwegs waren, folgte auf die kalte Dusche ein Eimer Eis über die Birne. Nach einem zu kurzen Rückpass zeigte sich Ehun am gedanken- (und lauf-)schnellsten und rannte jubelnd aufs leere Tor zu. Somit ging es mit dem Rückstand in die Kabine.

Graue Wolken, Sonnenschein und Hagel. Aprilwetter im Mai

Für die zweite Hälfte schickte Horstmann einige frische Kräfte ins Rennen. Mahdi Albahar, Sven Hurek und René Potthoff kamen für Horstmann, Hansner und Schröder. Scheidingen begann wieder druckvoll. Erst versuchte es Wilms mit einem anatomisch schwer einzuordnenden Abschluss, irgendwo zwischen Picke und Außenrist und verzog dabei nur knapp. Wenige Minuten später kam es nach einer Ecke im Getümmel zu einer guten Chance für Stratmann, dessen Abschluß aber von irgendeinem gegnerischen Körperteil geblockt wurde. In der 60. Minute wurde der Aufwand dann endlich belohnt. Nach einem Doppelpass setzte sich Oliver Fischer stark über den rechten Flügel durch und zimmerte mit viel Wumms aufs Tor. Koschorreck konnte einen unmittelbaren Einschlag zwar noch gerade verhindern, doch am langen Eck lauerte bereits Jonas Falkenberg, der dankend abstaubte.
In der letzten halben Stunde zogen sich die Gäste weit in die eigene Hälfte zurück. Bis auf Kampmann versammelten sich zeitweise alle Spieler in diesem Bereich.

Scheidinger Hälfte- Teilweise einzig durch Kampmann bewohnt

Mehrere Chancen zur erneuten Führung wurden teilweise stark herausgespielt. Albahar steckte lehrbuchmäßig auf Falkenberg durch, der wiederum am Keeper scheiterte. Hurek erkämpfte sich den Ball an der Grundlinie und schlug mit letzter Kraft eine halbhohe Flanke ins Zentrum, wo Bussmann per Direktabnahme aufs Tor feuerte. Doch erneut blieb der Torwart Sieger. 10 Minuten vor Schluss schlenzte Falkenberg einen Freistoß in Richtung Winkel, aber wieder fuhr Koscharreck die recht Pranke aus und klärte zur Ecke.
Der Schiedsrichter zeigte noch 4 Minuten Zugabe an. Es begann zu hageln. Schmetternd prasselten die Eiskugeln auf das Geläuf und eigentlich wollte man nur noch unter die warme Dusche. Allerdings schmeckt das Bier nach einem Sieg besser. Also spielten es unsere Männer noch einmal sehr geduldig. Albahar verlagerte das Geschehen auf Hurek, der eine scharfe Hereingabe ins gut gefüllte Zentrum gab. Zwar konnte der Keeper das Geschoss noch ablenken, doch Falkenberg stand erneut goldrichtig, schaltete zügig und ließ die Scheidinger jubeln. Kurz danach wurde die Partie abgepfiffen und der Boiler kümmerte sich um eine angenehme Wassertemperatur.

Am Freitag, den 10.05. gastiert unsere 1. Mannschaft dann um 19:30 Uhr in Hultrop.

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