SuS-Damen finden zurück zu gewohnter Form

SuS Scheidingen – SV Borussia Emsdetten 1:0 (0:0)

Am vergangenen Sonntag, dem 13.05.2019, bestritten unsere Damen am heimischen Bispingwald ihr vorletztes Heimspiel dieser Saison.

Nachdem unsere Mannschaft die letzten Spiele gegen die Teams im Tabellenkeller nicht erfolgreich bestreiten konnte, war der Gast aus Emsdetten, die den dritten Tabellenplatz belegen, der klare Favorit. Trainerin Rebecca Granz hatte aber im Gefühl, dass heute etwas für unsere Damen drin ist, denn schließlich gewannen sie das Hinspiel mit 2:1 und zeigten ihr, laut Becky, bestes Spiel der Saison. Zudem ist bekannt, dass unsere SuS-Damen mit den stärkeren Gegnern besser zurechtkommen, als mit den schwächeren.

Da unsere U23 an diesem Wochenende spielfrei hatte, konnte Becky in der Aufstellung aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zum Spiel in Riesenbeck ersetzte Lia Charizanis die angeschlagene Nicole Hennig, sowie Aleyna Durucan die arbeitsbedingt erst zur zweiten Halbzeit einsatzbereite Melanie Dirkvormhof.

Der SuS begann die Partie zunächst abwartend und ließ die Boruissia in ihrer Hälfte spielen, um so auf Fehlpässe ihrerseits zu lauern. Diese Taktik ging auf, denn bereits in Minute 6 ging die starke Aleyna nach einem schönen Pass von Julia Dülberg alleine aufs Tor. In der 12. Minute setzte wieder mal Aleyna bei einer gegnerischen Innenverteidigerin nach, doch scheitert an der Torfrau. Jedoch sorgte sie wiederum auch für die nächste Chance unserer Damen. In der 25. Minute setzte sie sich auf der rechten Außenbahn durch und spielte einen Querpass in die Mitte, welcher seinen Weg zu Sina Dirkvormhof fand, die jedoch auch an der Torfrau scheiterte. In der 32. Minute gewann die agile Aleyna ein Laufduell gegen eine Verteidigerin, scheitert aber ebenfalls an der Torfrau. Zehn Minuten vor der Halbzeit bekam unsere Mannschaft die beste Chance der ersten Halbzeit: Nach einem etwas zu steilen Diagonalball setzte Sina hinter den Ball nach, kommt im Zweikampf im 16er zu Fall und der gutpfeifende Schiedsrichter zeigte direkt auf den Punkt. Der Elfmeter fand seinen Weg jedoch leider nicht ins Tor, sondern wurde von der Torhüterin vereitelt. Auch ein Nachschuss konnte nicht verwandelt werden. Unsere Damen ließen kaum sehenswerte Torchancen zu, haben ihre Chancen in der ersten Halbzeit jedoch nicht konzentriert genug genutzt. So ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer dasselbe Bild, wie zu Beginn der ersten Halbzeit. Scheidingen stand kompakt im Mittelfeld, wartete ab und lauerte auf Fehlpässe und so trieben sie die Gegner auch zu diesen. Dadurch wurde Emsdetten immer ungeduldiger und es machte sich Unruhe innerhalb ihrer Mannschaft breit.

In der 60. Minute begann eine unkonzentrierte Phase unserer Damen und sie verloren den Zugriff auf das Spiel. Emsdetten konnte jedoch keine ihrer Torchancen gefährlich ausspielen und verwerten. In der 65. Minute kam mit Mel frischer Wind auf den Platz. Emsdetten übernahm jedoch trotzdem mehr und mehr die Kontrolle über das Spiel, drückte nach vorne und unsere Abwehr stand zwischendurch nicht richtig in der Ordnung. Jedoch fingen sich unsere Damen wieder und belohnten sich in der 75. Minute. Nach einer Ecke von Mel konnte Emsdetten den Ball nicht richtig klären und unsere Nummer 22, Jungspielerin Johanna Brauckmann, stand richtig und schoss den Ball eiskalt ins Tor. Die Freude war allen ins Gesicht geschrieben, denn der SuS hatte sich dieses Tor nach der gezeigten Leistung auf jeden Fall verdient, aber die Freude für Johanna war umso größer, denn sie erzielte ihr erstes Tor im SuS-Trikot.

In der folgenden Spielzeit erspielten sich unsere Damen keine wirklichen Torchancen mehr, sondern spielten eher auf Ergebnishalten, denn Emsddetten war sichtlich unzufrieden mit dem Spielstand, wurde immer ungeduldiger und drückte immer mehr nach vorne. Als der Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters fiel, waren alle SuS-Anhänger glücklich über diesen Sieg und unser Team ist nun unangefochten auf dem vierten Tabellenplatz der Liga und kann wirklich stolz auf diese Saisonleistung sein. Wir haben uns bereits vorher so viele Punkte erarbeitet, dass uns selbst nach drei Niederlagen in Folge, niemand in diesem Tabellenbereich gefährlich geworden ist.

Ein großes Lob nach diesem Spiel gilt Aleyna Durucan, die über 90 Minuten geackert und gekämpft hat und gelaufen, gelaufen und gelaufen ist. Sie zeigte wirklich ein sehr starkes Spiel und hätte sich ein Tor mehr als verdient gehabt.

Verfasst von: Lea Schröder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.