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Lia I. und Phillipp I. bringen den Saal zum Kochen!

Ein Beitrag von Gudrun Bitterschulte.

Es hatte schon etwas von einer „Hexenküche“, was Samstagabend in der Scheidinger Schützenhalle  auf der Prunksitzung des SuS – Karneval abging!

In ausgelassener Stimmung und aus vollem Narrenherzen präsentierte das attraktive und temperamentvolle Scheidinger Prinzenpaar Lia I. (Klüsener) und Phillipp I. (Buschulte) ein Menü, das unter der souveränen Leitung des gut gelaunten und wortgewandten Sitzungspräsidenten Dietmar Schröder den Saal zum Kochen brachte.

Die Zutaten: Man nehme eine gut gefüllte (und bunt geschmückte) Schützenhalle mit Clowns, Shreks, Gärtnern, Riesenzwergen, Nonnen, Bienchen, Langstrümpfen, usw. (und was gute Köche sonst noch so im Haus haben), gieße an mit einem schmackhaften Fond aus Tanz, Akrobatik, fetziger Musik und Schunkelliedern, würze scharf mit pointiertem Wortwitz und garniere das gelungene Dinner als guter Gastgeber mit einer illustren Narrenschar von hochrangigen und gekrönten Gästen! Das Auge isst ja mit! Bitte sehr! Es ist serviert!

Und so hat’s geschmeckt: Nach umjubeltem Einmarsch der Tollitäten, des Präsidenten und des neu gewandeten Elferrates im Geleit der I. Tanzgarde Flerke heizten die Tänzerinnen mit einem zackigen Gardetanz gewohnt professionell ein.

Aufwändige Bühnendekoration und Accessoires unterstützten die getanzte Illusion eines Boxsportstudios der Jugendgruppe „Just for Fun“, die mit ansteckendem Spaß ihren „Sport“ präsentierte. Einfallsreich war auch der Showtanz der II. Flerker Garde, die mit einer ausgefeilten Choreografie den „Ausbruch der Chamäleons aus ihrem verhassten Terrarium“ tänzerisch darboten.

Eine mitreißende Augenweide!

Fetzig und rhythmisch entführten die „Golden Girls“ in roten Fransenkleidern das jecke Publikum in die Charleston-Zeit der 20-er Jahre und tanzten sich so in die Herzen der Zuschauer.

Die „Seniorinnen“ der Tanzformation „Flerke Reloaded“ bewiesen ein weiteres Mal, wie sie durch einen perfekten Vortrag, sexy Outfits und tänzerische Höchstleistung ihrem „Alter“ eine lange (Papp-) Nase drehen! Bezaubernd und hinreißend!

Männerballett vom Feinsten boten die „Dancing Voices“ mit ihrer akrobatischen Tanzvorführung zum Thema Indiana Jones, erst als Mumien, dann als Azteken. Aber auch mit ihrem pantomimischen Sketch einer Bierbestellung ernteten sie Lachsalven, ebenso wie die drei Scheidinger Kinder (incl. Scheidinger Kinderprinzenpaar) mit ihrem Sketch „Bienchen, Bienchen, gib mir Honig“, den sie mit witzigen Pointen gekonnt auf die Bühne brachten. Da hatte sich der närrische Nachwuchs die Saal-Raketen sauber verdient!

Gegen Ende der Scheidinger Prunksitzung 2013 jagte schließlich ein Highlight das nächste: Angefangen mit den sechs sexy Live-Sängerinnen „Push-up’s“ der Karnevalsgruppe „Rotzlöffel“ (incl. Welveraner Prinzessin!), die die Narren im Saal zum Wippen, Mitsingen und stehenden Ovationen hinriss, gefolgt von der Hitparade, die dieses Mal ganz auf den lieblichen Beziehungsklüngel des Scheidinger Prinzenpaares abgestimmt war und die beiden Illinger Sitzungspräsidenten in Frauenkleidern (Größe 58!) zu Höchstform auflaufen ließen!

Eine Überraschung gab es noch für ihre Lieblichkeit Lia I.: Eine wilde Schar von befreundeten Tänzerinnen forderte die Prinzessin nach der Musik von „Gangnam Style“ auf der Bühne zum mit- und vortanzen auf bis der Saal kochte!

Das Finale mit anschließender ausgelassener Saal-Polonaise hinterließ eine heitere Stimmung für den Rest des Tanzabends.

Ein Novum in der Sitzung 2013 war das Prinzenwiegen, bei dem das Gesamtgewicht des Welveraner, Scheidinger, Illinger MCC- und IKAVAU-Prinzen sowie des Kinderprinzen geschätzt werden musste, 3 Gewinner – 3 Flaschen Sekt!
Nicht zuletzt zur super Stimmung beigetragen haben die witzigen Ansprachen und aktiven Animationen der Ehrengäste, Tollitäten mit Gefolge der umliegenden Ortschaften, der Jubelprinzessin Isolde Dreier (25 Jahre) und des spritzig – temperamentvollen Prinzenpaares.

Ja, liebes Narrenvolk, so herrlich ist Scheidinger Karneval, wenn alle mitmachen!

Was für ein Glück, dass am 21. Dezember die Welt doch nicht untergegangen ist…

 

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