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Erste bezwingt Preußen Werl

Im wahrsten Sinne des Wortes „bezwang“ unsere Erste Mannschaft Preußen Werl 2 mit 3:2. Zur Halbzeit stand es 1:0 für die Werler. Aus der ersten Hälfte gibt es zu berichten, dass Peter Pyka in der 43. Minute zum ersten Mal auf das Preußen Tor schoss. Diese Hälfte war ein Grottenkick, der keinerlei Erwähnung bedarf.

In Hälfte Zwo versuchten dann beide Mannschaften Fußball zu spielen. Häufig blieb es beim Versuch, aber es sah schon besser aus wie in der ersten Halbzeit. Es gab immer noch viele Fehlpässe, der letzte Ball kam beim SuS so gut wie nie an. Es musste am Ball liegen. “ Der Ball ist doch vielleicht ein Sauhund“, meinte einer der wenigen Scheidinger Zuschauer. Von außen sah das alles nicht wirklich schön aus. Spielerisch lief im Grunde nur äußerst wenig zusammen. Also mussten Standards her. Denn in der Körpergröße war der Gast eindeutig überlegen. Und diese Standards kamen dann auch. Und wie die kamen. In der 63. Minute stieg Moritz Stratmann, dass ist der Neffe von Edelfan Winni Stratmann 🙂 , bei einem Eckball am höchsten und köpfte unhaltbar für Preußens Keeper ein.

Ein paar Minuten später wechselte Thomas Loch aus. Michel Berz und Lennart Wilms kamen ins Spiel und verliehen dem Spiel etwas mehr Struktur und Geschwindigkeit. In den Folgeminuten erspielte sich der SuS einige Torchancen, aber der letzte Ball, der Sauhund, der wollte und wollte nicht kommen. In der 78. Minute erzielten die Adlerträger etwas überraschend das 2:1. Das wars dachte der Scheidinger Anhang. Aber bei Bayern München dauert ein Spiel auch immer 90 Minuten und länger. Und so gab es in der 89. Minute wieder einen Eckball für den SuS, und wieder stieg Moritz Stratmann am höchsten und köpfte zum 2:2 ein.

Es sollte aber noch besser kommen. Der Schiri ließ 3 Minuten nachspielen. In der 91. Minute ergatterte die Erste nochmals einen Eckball und diesmal stieg der Kapitän, Fabian Eickhoff, am höchsten und netzte per Kopf zum viel umjubelten Siegtreffer ein.

Fazit: Körpergröße entschied das Spiel! Ein verdienter Sieg sieht anders aus! Mit einem Unentschieden hätten beide Mannschaft gut Leben können. Aber zum Schluss war der Ball eben doch kein Sauhund.

 

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