Interview zum Walking Football

Zur geplanten Neugründung einer „Walking-Football-Abteilung“ nachfolgend ein Interview mit Thomas Kree, unserem 1. Vorsitzenden, U 17 Juniorinnen-Trainer und neuem Walking-Football-Lizenzinhaber:

Hallo Thomas, zunächst erstmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Lizenz. Wie bist du darauf gekommen und warst du immer schon für Walking Football?

T.K.: Vielen Dank. Ich hatte gelesen, dass der FLVW eine erstmalige Lizenzausbildung plant und habe mich dann auch direkt angemeldet, obwohl ich gestehen muss, dass ich für  diese Art von Fußball vor etlichen Jahren kein Fürsprecher war.

Wie meinst du das?

T.K.: Nun ja, wir alle verbinden mit dem Fußballspiel Attribute wie: Laufen, Sprinten, Abstoppen und Zweikämpfe. Als dann im Jahr 2017 der Walking Football aus England auch nach Deutschland transportiert wurde, haben die meisten nur müde darüber geschmunzelt.

Wie kam es bei dir zum Sinneswandel?

T.K.: Mit zunehmendem Alter tickt die Uhr bekanntermaßen schneller und die Wehwehchen nehmen zu. Viele würden gerne, aber können dem runden Leder nicht mehr hinterherlaufen. Mal schmerzt das Knie, mal ist`s die Hüfte. Vielen meiner früheren Mitspieler geht es heute genauso. Und genau für diese Personen (männlich oder weiblich spielt dabei gar keine Rolle) kommt dann der Walking Football in`s Spiel.

Walking Football heißt übersetzt doch Gehfußball……

T.K.: Hey, gut aufgepasst. Ich lade dich zu gegebener Zeit gerne mal zum „Probetraining“ ein und du wirst nach den gespielten Vierteln (ein Spiel wird in 4 x 15 min. Abschnitten unterteilt) erkennen, dass du sehr wohl in`s Schwitzen gekommen bist.

Beim Walking Football muss der Ball nämlich genau in den Fuß gespielt werden, da er logischerweise nicht erlaufen werden kann. Der Pass darf nicht zu hoch gespielt und der Gegner nicht körperlich bedrängt werden. Dennoch ist immer Bewegung im Spiel, weil du dich ja „freibewegen“ musst um den Ball zu bekommen.

Außerdem werden wir das Training so gestalten, dass jede(r) mitmachen kann. Egal ob früherer Fußballer oder bisheriger „Banden-Nationaltrainer“. Und zum Ende gibt`s ja auch noch die „dritte Halbzeit“.

Wie sieht das weitere Vorgehen aus? Was planst du?

T.K.: Als nächstes spreche ich mit unserem Geschäftsführer u. Platzkoordinator Peter Pyka über mögliche Trainingszeiten. Dann werde ich einen Infoabend sowie ein „Probetraining“ anbieten. Des Weiteren plane ich noch einen Workshop bei uns auf der Anlage mit dem FLVW und danach sollte es eigentlich dauerhaft losgehen. Ich jedenfalls freue mich sehr darauf und habe auch schon (ohne Werbung gemacht zu haben) einige Zusagen erhalten.

Das hört sich doch richtig gut an!  Also, ich komme gerne mal vorbei. Vielen Dank für das nette Gespräch und viel Glück beim Aufbau des neuen Freizeitangebotes beim SuS.