Am 04.10. um 10:35 erschallte das Start-Signal der dritten Startgruppe beim großen Marathon in der Hochburg des Karnevals Köln. Mit dabei die beiden SuS Senioren-Spieler und unsere Karnevalspräsidenten Peter Pyka und David „Bimmi“ Karbowski.

Die Route führte nach dem Start über die Deutzer Brücke, weiter quer durch die wunderschöne Kölner Altstadt hin zum großen Ziel direkt am Dom. Es galt nicht weniger als 42,195km hinter sich zu bringen. Was genau die beiden geritten hat diese Strecke zu rennen und nicht mit dem Auto oder einem anderen Transportmittel zurück zulegen ist in der Nachbetrachtung schwer zu sagen.
Beide hatten sich akribisch auf diese Herausforderung vorbereitet und waren dank dem Druckshop Werl mit einem Sondertrikot extra für den Marathon ausgestattet.

Jedoch standen die Vorzeichen bei Pyka eher schlecht, da dieser wenige Wochen vorher mit Krankheit und kleineren Verletzungen zu kämpfen hatte. Bimmi hatte in der Sicht eine wesentlich bessere Vorbereitung, legt bei solchen Wettläufen aber gerade am Anfang regelmäßig eine Pace vor, die hintenraus für Probleme sorgt. Die Strategie war daher klar. Pyka als erfahrener Marathonläufer gibt im ersten Teil das Tempo vor.
Bis 15km funktionierte diese Strategie hervorragend. Dort verließen Pyka das erste Mal die Kräfte, sodass ab dann Bimmi alleine davon zog.
Die nächsten 15km liefen für Bimmi glänzend. Die angepasste Zielpace von 5:35 pro km gingen spielend leicht von der Hand bzw. Fuß.
Ab Kilometer 30 drehte sich das Blatt jedoch. Pyka verließen weiterhin die Kräfte und bei Bimmi kam der Mann mit dem Hammer und brachte Kreislaufprobleme mit. Bis Kilometer 35 kämpften beide mit dem inneren Schweinehund, BLOßNICHT AUFGEBEN!
Das Wetter in Köln machte es nicht einfacher. So war es am Morgen noch entspannte 11 Gard kühl, gegen Ende hin wurde es deutlich wärmer und viel Wind ging zwischen den Häusern auch nicht.
Über diese für den Oktober untypisch warmen Temperaturen freuten sich die Mitspieler der beiden jedoch umso mehr. Diese wollten sich diese Spektakel selbstverständlich nicht entgehen lassen und konnten es bei diesem Wetter ausgiebig genießen und waren beim Anfeuern extra motiviert.

Durch diese Unterstützung gelang es den beiden noch einen Endspurt ins Ziel hinlegen. Mit den Kräften völlig am Ende wurde sich im Ziel-Bereich ein Weg zur nächsten Bierbude gebahnt, die natürlich am weitesten vom Ziel entfernt stand. Es gab zwar nur Kölsch, aber nach 42,195km schmeckte dieses fast so gut wie Pils.
