Zweite lädt zum Probetraining

Heute geht es mal nicht um einen Spielbericht aus der Kreisliga und die Zusammenfassung einer Versammlung bleibt euch auch erspart. Heute geht es um unsere zweite Mannschaft, die interessierte Pöhler zum Probetraining einlädt. Wen wir gerne in der Arena am Bispingwald willkommen heißen würden und warum ihr keine Sekunde zögern solltet, erfahrt ihr im folgenden Text. Wer keinen Bock auf so viel Leserei, aber Bock auf Fußball hat, der meldet sich am besten direkt bei Jens Fricke unter 016098354084. Und ja, der Jens Fricke. Trainiert wird dienstags und donnerstags um 19 Uhr. Also auf zur Telefonzelle!

Gut Kick!

Unsere zweite Mannschaft spielt in der D-Kreisliga und befindet sich dort im tabellarischen Mittelfeld. Die Ambitionen, höhere Gefilde zu erreichen sind aufgrund der vorhandenen Qualität vorhanden, doch fehlt es beizeiten an der Breite im Kader (1 Euro ins Phrasenschwein). Da kommst Du ins Spiel (ja, wir duzen uns) oder jemand, den Du kennst. Auch wenn es sich um die D-Kreisliga handelt, sollten sich jetzt nicht unbedingt 37-jährige Quereinsteiger aus dem Tischtennisbereich melden. Die können einfach in unserer Tischtennisabteilung unterkommen.

Das weiße Ballett der D-Kreisliga

Erfahrung auf dem heiligen Grün schadet sicher nicht. Vielleicht hast Du seit längerer Zeit nicht mehr gepöhlt, weil die Stimmung in der letzten Mannschaft eher mau war, oder die Mitspieler saßen nach dem Training bereits im Auto, bevor der Rücken trocken war. Vielleicht hast Du riesigen Spaß am Vereinsfußball, aber Du kannst der besten Freizeitbeschäftigung der Welt nicht alles unterordnen.

Das hier ist keine Ausschreibung. Es ist egal, ob Du ein robuster Innenverteidiger bist oder lieber über die Flügel flitzt. Selbst bekloppte Torhüter sind herzlich willkommen. Ein Strafraumfuchs, der sich die Verteidiger mit geschicktem Einsatz des Hinterteils vom Leib hält, sollte sich unbedingt melden, denn bei Jens Fricke kann man noch einiger wertvolle Tipps erhalten, wie man dem gegnerischen Keeper die Bälle um die Ohren haut.

Spaß, Ehrgeiz und kühle Getränke

Warum sollte man ausgerechnet bei SuS Scheidingen anheuern? Auch wenn es angeblich keine doofen Fragen gibt, würde ich diese als äußerst töricht bezeichnen. Dennoch möchte ich kurz darauf eingehen, warum ich aus dem Ruhestand zurückgekehrt bin, um am Bispingwald die kostbare Freizeit zu verbringen. Wenn mein methusalemartiger Körper es zulassen würde, würde ich selbst bei der Zweiten mitmachen.

Unsere Zweite trainiert dienstags und donnerstags um 19 Uhr (s.t.) auf dem Kunstrasen. Nach dem obligatorischen Kreisspiel, das für eine gut gefüllte Mannschaftskasse sorgt, geht es an die jeweiligen Trainingsinhalte. Ja, es wird richtig trainiert, auch wenn es die D-Kreisliga ist. Es soll Spaß machen, und gewinnen macht eben mehr Spaß als Verlieren. Nach dem Training sitzt man in der Regel noch bei einem Kaltgetränk der Wahl beisammen. Immer wieder finden auch außerhalb des eigentlichen Trainingsbetriebs gemeinsame Unternehmungen statt. Natürlich wird auch der sogenannten Mannschaftsfahrt die notwendige Aufmerksamkeit gewidmet.

Der äußere Rahmen sollte bekanntlich stimmen, weshalb wir die oberflächlichen Äußerlichkeiten mal kurz unter die Lupe nehmen. Die Anlage ist ein Augenschmaus. Auf dem Parkplatz gibt es einen Soccerplatz, auf dem man kleine Spielformen durchführen kann. Am Spieltag können sich die Blagen dort prächtig austoben. Der Kunstrasenplatz wurde vor nicht allzu langer Zeit erneuert. Als Torwart kann man dort durchaus mit kurzen Sachen spielen, ohne in der Notaufnahme zu landen. Das Sportheim wird bald modernisiert, ist aber bereits in einem Zustand, der vielen anderen Vereinen eifersüchtiges Gelb ins ramponierte Gesicht fahren lässt. Ich persönlich veranstalte mehrmals wöchentlich spezifisches Torwarttraining, weshalb die Ausstattung an Übungsmaterialien von besonderer Bedeutung ist. Und die ist für Kreisligaverhältnisse schon beeindruckend. Dummies, Hürden (die sich eigenständig aufrichten, wenn man sich beim Sprung verschätzt hat), Seile, Minitore, Hütchen in allen Farben und Formen, Gymnastikgedöns, aber auch antike Medizinbälle, die dazu gehören, wie Pommes, Bier und Cola.

Das Äußere ist sicher nicht das Wichtigste, daher schauen wir mal genauer hin. Ich bin seit 30 Jahren in der Soester Kreisliga unterwegs und habe dabei viele Vereine kennen und schätzen gelernt (Grüße nach Büderich, Sönnern und die Überreste der Werler Preußen ;D). Allerdings habe ich mich nirgends so wohlgefühlt, wie beim SuS.

Am Bispingwald stimmen die menschlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen einfach. Die Verantwortlichen haben eine seltene Mischung aus Erfahrung und Jugend, zeigen sich engagiert und haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen von Spielern, Betreuern und Trainern. Das Ehrenamt wird am und um den Platz mit reichlich Leben gefüllt. Hier packen die Damen und Herren an, entfernen lästiges Unkraut oder beteiligen sich an Umbaumaßnahmen. Wenn es am Sonntag um die schönste Nebensache der Welt geht, werden Grill und Fritteuse angeschmissen, um den Zuschauern einen möglichst langen Aufenthalt zu ermöglichen.

Also, bis die Tage am Platz! Wenn ich am Platz bin, gibt es ne Cola-Zero oder was anderes aus dem Kühlschrank. Aber erst nach dem Training.

Nach der Arbeit ist Hydration angesagt